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KARL-BUCHRUCKER-PREIS
Die Innere Mission München vergibt einmal im Jahr den
Karl-Buchrucker-Preis für Veröffentlichungen, die sich in besonderer Weise mit sozialen und diakonischen Themen befassen.
Ziel des Karl-Buchrucker-Preises ist es, den Stellenwert sozialer und diakonischer Arbeit in der Öffentlichkeit zu fördern. Daher zeichnet die Innere Mission mit diesem Preis Veröffentlichungen aus, die sich mit sozialen und diakonischen Themen beschäftigen bzw. zu deren Diskussion anregen und einen Münchenbezug haben. Beiträge bzw. Berichte über eigene Einrichtungen oder Dienste kann der Preis-auslober bei der Bewerbung seriöserweise nicht akzeptieren.
Der Preis ist jährlich mit insgesamt 11.000 Euro dotiert.
Die Jury besteht aus namhaften Experten aus den Bereichen Publizistik, Kunst, Kirche und Medien. Die Preisverleihung findet jeweils im März eines Jahres statt, um an die Gründung der Inneren Mission München am 23. März 1884 zu erinnern. Die Schirmherrschaft hat Bundespräsident a. D. Prof. Dr. Roman Herzog übernommen.
 
Über den Namensgeber
Karl Buchrucker wurde am 19. November 1827 als Sohn eines Pfarrers in Kleinweisach geboren. 1873 wurde Buchrucker erster Pfarrer und Dekan in München. Am 23. März 1884 rief er den „Lokalausschuss der Inneren Mission” ins Leben. 1885 fand die erste offizielle Mitgliederversammlung des „Vereins für Innere Mission München” statt. Im selben Jahr wurde Buchrucker auch zum Oberkonsistorialrat ernannt.
1890 überreicht ihm Prinzregent Luitpold von Bayern das Ritterkreuz des Verdienstordens der Bayerischen Krone, verbunden mit dem persönlichen Adel. 1897 wurde ihm der Titel eines „Königlichen geheimen Rates” verliehen. Karl Buchrucker agierte als Organisationstalent und wichtige Integrationsfigur in der bayerischen Landeskirche. Es gelang ihm, die lokal begonnenen Werke verschiedener Traditionen und Konzeptionen innerhalb der Inneren Mission zu vereinigen, um „die Seelen vom Verderben zu erretten, so viele wir können”. Er starb am 29. Januar 1899 in München.
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Teilnahmebedingungen
Bürgerinnen und Bürger aus München und Umgebung können bereits veröffentlichte Beiträge aus folgenden Bereichen vorschlagen:
Die Buchrucker Preisträger 2010 Ausgezeichnet für herausragende journalistische Arbeit (v.l.n.r.):
Annette Ramelsberger von der
Süddeutschen Zeitung, die den Preis für den erkrankten Bastian Obermayer entgegennahm, Marco Maurer,
Michaela Handrek-Rehle und Daniel Etter.
Karl Buchrucker Karl Buchrucker, Namensgeber und Gründer der Inneren Mission München
Print (Zeitschriftenartikel, Essays, Fachartikel und –bücher sowie literarische Werke)
Hörfunk (Audiokassetten, CD oder MC).
Fernsehen (VHS-Kassetten/DVD)
Bildende Kunst (als Foto-Dokumentation einzureichen)
Fotografien (Einzelbilder oder Serien; es sind ausschließlich Papierabzüge einzureichen)

Die Beiträge müssen jeweils in fünffacher Ausführung mit Angabe der biographischen und bibliographischen Daten (Name, Anschrift und Geburtsdatum des Autors/Künstlers, Veröffentlichungsmedium, -ort und –datum) schriftlich eingereicht werden und verbleiben bei der Inneren Mission München.

Die Urheberrechte an den Beiträgen werden durch die Preisverleihung nicht berührt. Bei der Verwendung personenbezogener Daten (z.B. Fotos) muss eine schriftliche Einverständniserklärung der Betroffenen vorliegen.
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Einsendeschluss:
Bis zum 10. Januar eines jeden Jahres können Beiträge,
die im Vorjahr veröffentlicht worden sind, eingereicht werden.

Bewerbungen bitte senden an:

Innere Mission München
Geschäftsführung
Karl-Buchrucker-Preis
Landshuter Allee 40
80637 München

Weitere Informationen unter:
Telefon: 089 / 126 991-121
Telefax: 089 / 126 991-129
E-Mail: khonigschnabel@im-muenchen.de

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Bisherige Preisträger

2010
Hauptpreis:
Marco Maurer und Daniel Etter für den Artikel „Sie weinte und tanzte weiter” (Süddeutsche Zeitung)
weitere Preise:
Michaela Handrek-Rehle für die Fotoreportage der Ausstellung „Einblicke – Augenblicke – Ausblicke”
Bastian Obermayer für die Reportage „Haus geträumt” (Süddeutsche Zeitung Magazin)
Pressemeldung über die Preisverleihung
Ansprachen und Reden der Preisverleihung

2009
Hauptpreis:
Uli Kick für den Film „Klassenkampf” (Bayerisches Fernsehen)
weitere Preise:
Cathrin Kahlweit für die Reportage „Gefangen im Unaussprechlichen” (Süddeutsche Zeitung)
Doris Schleich für das Feature „Billige Betreuungskräfte? Aus dem Alltag einer Pflegemutter”
(Bayern 2 Radio, Notizbuch)
Pressemeldung über die Preisverleihung
Ansprachen und Reden der Preisverleihung

2008
Hauptpreis:
Caroline Wörmann für die Serie „Leben im Alter” (Münchner Merkur)
und
Armin Geier für die Serie „Zukunft Alter” (tz)
weitere Preise:
Max Kronawitter für die Reportage „Sterbezeit ist Lebenszeit” (Bayerisches Fernsehen/ARD)
Farida Heuck für ihre Multimedia-Installation „Zertifikat Deutsch” (Galerie „Künstler BBK München”)
Pressemeldung über die Preisverleihung
Ansprachen und Reden der Preisverleihung

2007
Hauptpreis:
Elisabeth Dostert für „Der Durchboxer” (Süddeutsche Zeitung)
weitere Preise:
Beate Schäfer für die Reportage „Unser Leben mit Markus – eine außergewöhnliche Pflegefamilie”
(Bayerischer Rundfunk)
Ralph Gladitz für den Film „Wenn Elefant und Löwe den Bolero tanzen” (Bayerisches Fernsehen).
Pressemeldung über die Preisverleihung
Ansprachen und Reden der Preisverleihung

2006
Hauptpreis:
Ariela Bogenberger für „Marias letzte Reise” (Bayerisches Fernsehen)
weitere Preise:
Tanja Rest für die Reportage „Aufsatz ist nicht unsere Stärke” (Süddeutsche Zeitung)
Erol Gurian für den Foto-Essay „Die Witwen von Srebrenica” (Zenith).
Pressemeldung über die Preisverleihung
Ansprachen und Reden der Preisverleihung

2005
Hauptpreis:
Bernd Kastner für Sozialreportagen im Lokalteil (Süddeutsche Zeitung)
weitere Preise:
Uta Claus für den Film „Mein Schatz bleibt bei mir” (ZDF, 37 Grad)
Gerhard Born für die Evangelische Morgenfeier „Sparen muss sein – aber nicht an der Liebe”
(Bayerischer Rundfunk).
Pressemeldung über die Preisverleihung
Ansprachen und Reden der Preisverleihung

2004
Hauptpreis:
Redaktion „Das Notizbuch” des Bayerischen Rundfunks für „Menschen mit Behinderungen”
(Bayerischer Rundfunk, B2)
weitere Preise:
Claudia Fromme für das Portrait „Die Berührbare” (Süddeutsche Zeitung)
Alexia Späth für „Ohne Pass und Papiere: Illegal in Deutschland” (Bayerisches Fernsehen).
Pressemeldung über die Preisverleihung

2003
Hauptpreis:
Rita Homfeldt für „Phönix aus der Asche – Autisten spielen Theater” (Bayerischer Rundfunk, B2)
weitere Preise:
Gabriela Sperl / Christian Wagner für den Spielfilm „ghettokids” (Bayerisches Fernsehen)
Christiane Tramitz für die Reportage „Zerrupfte Paradiesvögel” (Süddeutsche Zeitung)
Pressemeldung über die Preisverleihung

2002
Hauptpreis:
Gunther Franke für den Spielfilm „Ich verstehe, was du fühlst.
– Über den Umgang mit alten verwirrten Menschen” (Bayerisches Fernsehen)
weitere Preise:
Nele Ströbel für die Installation „Sonnenhof” in der Kindertagesstätte Neuhausen
Santiago Sierra für die Video-Installation „Performances”.

2001
Hauptpreis:
Max Kronawitter für den Spielfilm „1000 Jahre möchte ich alt werden!” (Bayerisches Fernsehen)
weitere Preise:
Dorlies Landwehr für die Hörfunkreportage „Beistand im Knast – Seelsorge im Frauenstrafvollzug”
(Bayerischer Rundfunk, B2)
Cécile Prinzbach für „Vaterbilder – Papa kann das auch!” (BISS)

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